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Tarot

Lenormandkarten legen

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Frage und wählen Sie drei der 36 Lenormandkarten.

Die Lenormandkarten tragen den Namen der berühmtesten Wahrsagerin Europas: Marie Anne Lenormand (1772–1843), die Kartenlegerin von Paris, die der Kaiserin Joséphine und dem halben napoleonischen Hof die Karten las. Das Deck, das wir heute als Petit Lenormand kennen, erschien kurz nach ihrem Tod und bewahrt seither seine 36 Karten mit schlichten, eindringlichen Bildern: der Reiter, der Klee, das Schiff, das Haus… Die Druckbögen, die Sie hier sehen, stammen von einer klassischen historischen Platte — mitsamt den kleinen Spielkarten in der Ecke, genau wie vor über hundert Jahren gedruckt.

Anders als das Tarot arbeitet das Lenormand nicht mit esoterischen Symbolen, sondern mit Bildern aus dem täglichen Leben: Eine Karte ist ein Haus, ein Hund, ein Schlüssel. Deshalb lernt man es schnell, und deshalb lässt es einen nicht mehr los: Es spricht Klartext. Jede Karte hat eine feste, konkrete Bedeutung — der Reiter bringt Nachrichten, die Sense schneidet, der Schlüssel öffnet — und die Deutung liegt nicht in der einzelnen Karte, sondern darin, wie sie sich miteinander verketten.

Genau diese goldene Regel befolgt diese Legung: Lenormand wird paarweise gelesen. Die erste Karte setzt das Thema, die zweite verfeinert es — wie Substantiv und Adjektiv. Ziehen Sie drei Karten vom Tisch: Die erste zeichnet die Lage, die zweite gibt Ihnen den Rat, die dritte zeigt die Tendenz. Darunter finden Sie die Paare — erste mit zweiter, zweite mit dritter — gelesen, wie es die Tradition verlangt: in einem einzigen verketteten Satz.

Konzentrieren Sie sich vor dem Ziehen auf Ihre Frage, und fragen Sie Konkretes: Das Lenormand ist ein Deck der praktischen Antworten, nicht der großen inneren Reisen. Wenn Sie eine tiefere Deutung suchen, wartet gleich nebenan das Lenormand mit künstlicher Intelligenz, dem Sie Ihre Frage in eigenen Worten stellen können. Gratis, ohne Anmeldung und so oft Sie möchten.